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Wencke Dock

OBJ-Dok-nr.: 00001533





Stadt:
Bremerhaven
Bezirk:
Nord
Stadtteil:
Mitte
Ortsteil:
Mitte-Süd
Straße:
Deichstraße
Denkmaltyp:
Dock & Trockendock
Eintragung:
1978
Listentext:
Deichstraße, Wencke Dock, 1860 (1978)
Kurzbeschreibung:
Die Werft des Schiffszimmerbaas Friedrich Wilhelm Wencke war 1835 die erste Neugründung eines Schiffbaubetriebs im damals noch jungen Bremerhaven. Erhalten hat sich das um 1844 errichtete "Wencke-Dock" in der nach einem Umbau 1860 entstandenen Fassung, als die ursprünglich hölzerne Anlage in ein aus Ziegelsteinen errichtetes Trockendock umgewandelt wurde.
Das am rechten Ufer der Geeste gelegene Wencke-Dock ist das älteste Trockendock Bremerhavens und zugleich eine der ältesten erhaltenen Trockendockanlagen dieser Art überhaupt in Deutschland. Das Wencke-Dock kann als Ausgangspunkt einer Reihe weiterer, ähnlicher Trockendocks an der Geeste angesehen werden, die jedoch heute gar nicht oder nur noch in vergleichsweise geringen Resten vorhanden sind. Darüber hinaus beginnt mit dem Wencke-Dock auch die äußerst innovative und erfolgreiche Geschichte des Schiffbaus an der Unterweser, die sich mit den Namen der großen Werften Tecklenborg, Seebeck, Rickmers oder der Lloyd-Werft verbindet.
Technisch innovativ war bei der heute erhaltenen, 1860 hergestellten Anlage eines Doppeltrockendock für zwei nebeneinander liegende Schiffe mit einer Länge von 81 bzw. 58 m die Verwendung eines schwimmenden Hebepontons. Diese nach englischen Vorbildern konstruierte Anlage war damals in Deutschland ein Novum und gestattete tideunabhängig die Reparatur von Schiffen im Unterwasserbereich.
Epoche:
Historismus
Art Dat.:
Herstellung
 Num.-Dat.:
um 1860
Lit.-Kurztitel:
Brönner, Wolfgang: Das Trockendock von Friedrich Wencke =
Jahrestagung der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, Bremen 1979
 Stelle:
26-28
Lit.-Kurztitel:
Hoffmann, Hans-Christoph: Die Denkmalpflege in der Freien Hansestadt Bremen 1971 bis 1977 =
Bremisches Jahrbuch 56 (1978)
 Stelle:
287-289
Lit.-Kurztitel:
N.N.: Zement statt Muschelkalk. Wencke-Dock wird saniert =
Nordsee-Zeitung (1977)
 Stelle:
13. Juli 1977, S. 13
Lit.-Kurztitel:
Hoffmann, Hans-Christoph: Die Denkmalpflege in der Freien Hansestadt Bremen 1978 bis 1979 =
Bremisches Jahrbuch 58 (1980)
 Stelle:
312-313
Lit.-Kurztitel:
Scholl, Lars U.: Bremerhaven. Ein hafengeschichtlicher Führer, Bremerhaven 1980
 Stelle:
45-47
Lit.-Kurztitel:
Gabcke, Harry u.a.: Bremerhaven in zwei Jahrhunderten, Bd. I, Bremerhaven 1989
 Stelle:
24-25; 111
Lit.-Kurztitel:
N.N.: Die rekonstruktiven Bemühungen seit 1977/78 um das Wencke-Dock an der Geeste =
Die Denkmalpflege 52 (1994) 1
 Stelle:
59
Lit.-Kurztitel:
Aschenbeck, Nils und Dirk J. Peters: Zeit - Räume. Industriearchitektur zwischen Elbe und Weser 1840-1970, Bremerhaven 1997
 Stelle:
144-145
Lit.-Kurztitel:
Peters, Dirk J.: Dockanlagen in Bremerhaven =
Peters, Dirk J. und Hartmut Bickelmann (Hrsg.): Hafenlandschaft im Wandel, Bremerhaven 2000
 Stelle:
37-56, hier: 38-41
Lit.-Kurztitel:
Kirschstein, Werner (Red.): Seestadt Bremerhaven. Historische Bauwerke einer Hafenstadt, Bremerhaven 2001
 Stelle:
29
Lit.-Kurztitel:
Kube, Alfred: Werft und Reederei F. W. Wencke. Zur Geschichte eines Bremerhavener Familienunternehmen 1833-1900 =
Benscheidt, Anja und Alfred Kube: Die Landschaftsmalerin Sophie Wencke. Von der Bremerhavener Wencke-Werft nach Worpswede. Bremerhaven 2008
 Stelle:
14-71
Lit.-Kurztitel:
Dehio Bremen/Niedersachsen 1992
 Stelle:
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Rechteinformation:
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